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26.06.2026
OFFENER BRIEF

AN DEN SPD BUNDESVORSTAND UND DIE SPD-MITGLIEDER INNERHALB DER BUNDESREGIERUNG

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

wir, Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus Wehrheim im Taunus fragen uns schon seit Längerem, wie wir bei der Arbeit, im Sportverein oder in der Nachbarschaft Bürgerinnen und Bürgern die Politik der SPD innerhalb der Bundesregierung erklären sollen.
Neben vielen anderen Beschlüssen der Bundesregierung bereitet uns der geplante Abbau sozialstaatlicher Leistungen Sorge.
Die als „Reformen“ dargestellten Kürzungen treffen die Schwächsten der Gesellschaft: in Teilzeit arbeitende Alleinerziehende, Menschen, deren Rente nach einem langen Arbeitsleben kaum zum Leben reicht, Pflegebedürftige, die sich einen Platz im Pflegeheim nicht leisten können, oder überlastete Pflegekräfte, die künftig nicht mehr nach Tarif bezahlt werden sollen, und viele andere mehr.
Die geplante Branchen- und Berufsgruppenübergreifende Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln bedeutet für die Kassiererin im Supermarkt, die Krankenpflegerin oder den Lagerarbeiter mehr Druck und schwerere Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Von konservativer Seite wird der Eindruck verbreitet, nur durch das Zusammenstreichen von Sozialleistungen und Arbeitnehmerrechten könne die deutsche Wirtschaft beflügelt werden. Wir befürchten im Gegenteil, dass radikale Einschnitte im sozialen Bereich den gesellschaftlichen Frieden gefährden und langfristig zu höheren volkswirtschaftlichen Kosten führen werden.

Natürlich sind wir uns der Verantwortung bewusst, die „unsere“ Ministerinnen und Minister innerhalb der Bundesregierung tragen und der Notwendigkeit, mit dem Koalitionspartner Kompromisse einzugehen. Und selbstverständlich kennen wir die objektiv vorhandenen Herausforderungen, die Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft, die ausbleibenden Steuereinnahmen, den demographischen Wandel und die daraus resultierenden unzureichenden Beitragszahlungen zu Rentenversicherung und Krankenkassen, das Defizit der Pflegeversicherung.

Wir sind nicht naiv, wir sind uns ebenfalls bewusst, dass Veränderungen unumgänglich sind. Aber wir weigern uns, Sparmaßnahmen zu Lasten von Menschen, die trotz harter Arbeit Mühe haben, finanziell über die Runden zu kommen und ihr Leben zu organisieren, als alternativlos hinzunehmen. Aus der Parteispitze hören wir Forderungen, Vermögende, reiche Erben und Spitzenverdiener stärker zu besteuern und damit die Lasten der notwendigen strukturellen Anpassungen sozial gerechter zu verteilen. Wir lesen in der Zeitung, Beamtete sollten so wie andere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in das Rentensystem einzahlen. Es fehlt in der SPD nicht an Ideen, aber auf Worte folgen keine Taten.

Wir wissen, dass eine gerechtere Lastenverteilung nicht die alleinige Lösung ist, aber sie verschafft uns Spielraum, um notwendige strukturelle Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu schaffen. Dazu zählen insbesondere Verbesserungen in Bildung und Forschung, Digitalisierung, Infrastruktur und Klimaschutz. Dazu gehören auch Maßnahmen, um mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Denn jede / jeder Arbeitende zahlt in die Sozialsysteme ein und trägt zu deren Stabilisierung bei. Von konservativen Medien wird uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gerne vorgeworfen, etwas Besseres als „Umverteilung“ fiele uns nicht ein. Dabei wird übersehen, dass die aktuellen Sparmaßnahmen nichts anderes sind als Umverteilung, nur eben von unten nach oben.

Dem stellen wir uns entgegen und appellieren an die SPD auf Bundesebene, mehr Mut zur Vertretung sozialdemokratischer Politik aufzubringen. Nur indem wir authentisch bleiben, können wir Vertrauen schaffen, Wählerinnen und Wähler überzeugen und den weiteren Aufstieg rechtsradikaler, demokratiefeindlicher Kräfte aufhalten.

Der Vorstand des SPD Ortsvereins Wehrheim

06.03.2026
Letzter Infostand

Liebe Wehrheimerinnen und Wehrheimer,

heute haben wir unseren letzten Infostand für die Kommunalwahlen veranstaltet.

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen und euch für die vielen guten, offenen und interessanten Gespräche an unseren Wahlständen bedanken. Der Austausch hat uns sehr gefreut und zeigt, wie groß das Interesse an der Zukunft unserer Gemeinde ist.

Vielen Dank für eure Anregungen, Fragen und die vielen freundlichen Begegnungen in den letzten Wochen.

Jetzt freuen wir uns auf den Wahltag.

02.01.2026
Frohes neues Jahr

Liebe Wehrheimerinnen, liebe Wehrheimer,
das Einstehen für die Demokratie war im vergangenen Jahr sicher die größte Herausforderung – und wird es auch bleiben.
Die SPD Wehrheim ist davon überzeugt, dass die Menschen in Wehrheim weiterhin für Demokratie und Menschenwürde einstehen. Im Jahresverlauf hatte der Ortsverein den Wahlkampf zur Bundestagswahl zu organisieren.

Kandidat David Wade erzielte ein für seine erste Kandidatur ein respektables Ergebnis. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten fand im Mai ein Besuch der 14. Gewerbeschau in Wehrheim statt, diesmal auch mit einem Austausch am Stand von Genosse Patrick Fuß und seinem Unternehmen Techno Pipe. Erstmalig wurde der Hermann-Scheer-Zukunftspreis verliehen. An dieser Stelle vielen Dank an Cathy Steinheimer für den Entwurf des Preises und den Jurymitgliedern Andrea Pfäfflin, Patrick Fuß und Yama Nuri.

Die SPD Wehrheim wünscht Ihnen ein frohes neues Jahr, persönliches Wohlergehen, Gesundheit und ein Jahr, in dem die positiven Dinge die Herausforderungen deutlich überwiegen.

10.12.2025
Übergabe unserer Wahlunterlagen für 2026

Die SPD-Vorsitzende Judith Heck und Spitzenkandidatin Heidrun Mony haben die Wahlunterlagen zur Kommunalwahl am 15. März 2026 im Rathaus Wehrheim bei Wahlleiterin Claudia Christ abgegeben.

Die SPD Wehrheim tritt mit 18 Frauen und Männern für die Wahl der Gemeindevertretung sowie der Ortsbeiräte in Wehrheim, Obernhain und Pfaffenwiesbach an.

Nach der Abstimmung des Programms für die Kommunalwahl und der Wahl der Kandidierenden wurde mit der Übergabe der Wahlunterlagen eine weitere wichtige Aufgabe erledigt. Judith Heck bedankte sich bei Frau Christ für die Beantwortung der Fragen, die bei der Vorbereitung der Unterlagen aufgetreten sind. Da die Fristen zur Abgabe zwingend zu beachten seien, helfe eine frühzeitige Einreichung, um gegebenenfalls notwendige Korrekturen zeitnah vorzunehmen, so Heck.

04.02.2025
Wahlstände zur Bundestagswahl

Für den 08.02.2025, von 09.30Uhr bis 11:30 Uhr, hat sich unser Bundestagskandidat David Wade angekündigt 

Die SPD Wehrheim möchte den Bürgerinnen und Bürgern die Positionen und Themen der SPD für die Bundestagswahl näher bringen und in einen Austausch kommen.

Dazu stehen wir für Gespräche an unserem Wahlstand an folgenden Terminen zur Verfügung:

  • Samstag, 08.02.2025 ab 09:00 Uhr in der Wehrheimer Mitte mit David Wade (von 09.30 Uhr bis 11.30 Uhr)
  • Samstag, 22.02.2025 ab 09:00 Uhr in der Wehrheimer Mitte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Anliegen.