Ministerium erteilt Solarenergie im Munitionslager eine Absage

Wehrheimer SPD reagiert auf Absage des Verteidigungsministeriums

Das Bundesverteidigungsministerium lehnt endgültig die Forderung der Wehrheimer Sozialdemokraten nach einem Solarpark im Munitionslager Wehrheim/Köppern ab.

Zur Vorgeschichte: Mehrfach hatten die Wehrheimer Sozialdemokraten in den letzten Jahren den Versuch unternommen, auf dem Gelände des Munitionslagers die dortigen Flächen für einen großen Solarpark zu nutzen. Bereits vor ca. 10 Jahren war der erste Versuch der Wehrheimer SPD mit Hilfe des inzwischen verstorbenen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Schabedoth hierzu gescheitert.

Aktuell hatten die Sozialdemokraten mit Hilfe der Bundestagsabgeordneten Natalie Pawlik aus dem Wetteraukreis mehrfachen Schriftwechsel mit dem Bundesverteidigungsministerium. Von dort kam nun eine klare Absage.

Begründung:

– die Freiflächen dienen dem naturschutzrechtlichen Ausgleich für den baulichen Eingriff in Natur und Landschaft,

– die Bunker und Gebäude können aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes nicht genutzt werden.

„Diese Fakten müssen wir leider akzeptieren.“ so die Ortsvereinsvorsitzende Judith Heck und die Fraktionsvorsitzende Heidrun Mony. „Deshalb werden wir über die Gemeindevertretung den Versuch unternehmen, die Thematik der erneuerbaren Energien für Wehrheim anders voranzutreiben.“

„Auch eine Beteiligung Wehrheims am geplanten Windpark Winterstein ist nach den Informationen aus der letzten Gemeindevertretungssitzung für die SPD Wehrheim noch lange nicht vom Tisch“, so Heidrun Mony.